10. September 2005 – 1. Oktober 2005

Jugendensemble I

Peer Gynt
nach Henrik Ibsen, bearbeitet von Thomas Birkmeir


Regie: Margit Weihe


Ein märchenhafter Lebensbericht oder eine gigantische Lügengeschichte …
 Peer Gynt ist ein Träumer, ein Phantast, ein Tunichtgut, ein Erzähler unglaublicher Geschichten, der auszieht, um sich selbst die Welt zu Füßen zu legen. Kaiser will er werden. Es zieht ihn weg aus seinem Dorf in Norwegen, weg von seiner Mutter und sogar von Solveig, seiner ersten Liebe. Großmäulig beginnt er seine Reise in reale und magische Welten. Die Lebensstationen des nordischen Abenteurers bestehen garantiert den Actiontest: die Begegnung mit der ekelerregenden Trollkönigstochter, die Jagd nach Schätzen, Flucht, Menschenhandel, unmäßiger Reichtum, Raub, Irrenanstalt, Sklaverei, Wüste und Bettlerdasein. Peer Gynt bricht Herzen und Versprechen, er lügt, um seinen schnellen Wünschen nach zu jagen, er gewinnt und verliert in einem Atemzug.

“Träume sind wirklicher als die Wirklichkeit.”
“Wer träumt, verschläft sein Leben; wer träumt, wird nie herausfinden, was in ihm steckt.”


Um diese beiden Sätze geht es am heutigen Abend. Dazwischen bewegt sich nämlich unsere Titelfigur – Peer Gynt. Ich bin sehr froh, auf diese Fassung von Thomas Birkmeir gestoßen zu sein, weil er den klassischen Stoff “Peer Gynt” in eine gerade für Jugendliche zugängliche moderne Form gebracht hat. So muss unser Peer auch nicht ein ganzes Leben auf der Suche sein und als Greis in die Heimat zurückkehren, sondern begreift noch als junger Mann, dass das eigentliche “Kaiserreich” bei Solveig, seiner Liebe, zu finden ist.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen guten Abend mit einem Stoff, aus dem nicht nur die Träume sind, sondern auch das, was wir Wirklichkeit nennen. Oder Gesellschaft. Oder Schicksal. Oder auch das Leben? Unser Leben? Unsere Wirklichkeit? Diese Frage zu stellen ist Sache unseres Spiels, sie zu beantworten, dafür möge Ihnen und Euch dieser Abend dienen.


Auf der Bühne

Peer Gynt     Ivo Straßenburg
Aase – seine Mutter     Inga Kruse / Julia Thorne
Solveig     Sinja Krüger
Jon Gynt – Peers Vater     Peter Posniak
Pastor – Solveigs Vater     Lukas Simon
Aslak – der Schmied     Peter Posniak
Dorfbewohner     Alexandra Wieneke, Christine Thorne, Maria Ake, Noah Turner, Marie Ulbricht, Lukas Simon, Julia Thorne / Inga Kruse
Die Grüne     Anna-Sophie Butschke
Trollkönig     Peter Posniak
Trolle     Marie Ulbricht, Christine Thorne, Lukas Simon
Der Verborgene     Noah Turner
Makumba     Marie Ulbricht
Mr. Jones     Noah Turner
Sklaven     Maria Ake, Christine Thorne, Julia Thorne / Inga Kruse
3 Freunde     Peter Posniak, Noah Turner, Lukas Simon
Begriffenfeld     Marie Ulbricht
Die Bewohner des Palast des Denkens     Julia Thorne / Inga Kruse, Peter Posniak, Anna-Sophie Butschke, Lukas Simon
2 Araber     Maria Ake, Anna Butschke
Omar Sharif Ibn-El Shakah     Lukas Simon
Anitra – seine Tochter     Christine Thorne
Erzählerin     Alexandra Wieneke


HInter der Bühne

Kostüme     Ellen Scholz
Bühnenbild     Matthias Riske
Musik     Daniel Orthey, Hans Pollmann
Ausstattung, Requisite     Matthias Riske, Ellen Scholz, Petra Wieneke
Technik, Licht     Matthias Riske
Maske     Ellen Scholz, Petra Wieneke
Programmlayout     Thomas Pahl
Fotos     t&w
Regieassistenz     Alexander Krüger

Regie und Gesamtleitung    Margit Weihe


Wir danken ganz besonders herzlich Bobby Dekeyser von der Firma DEDON
für die überaus freundliche Unterstützung.

Wir danken auch: Frau Brede, Renate Darrmann, Irene Dörries, Pflanzenhandel Helmrath, Kostümverleih Hoyer, Pia Gerdes, Thomas Pahl, Olaf Stemme, Christiane Szibbat und Petra Wieneke. – Danke auch an Matthias für das blaue Tuch!!


Eine Produktion des theater im e.novum e.V.

zum Pressespiegel bitte hier entlang